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Hunde und Postboten: Freunde fürs Leben

Rekorde aus der Hundewelt

Die verrücktesten Tierrekorde

Der kleinste Hund der Welt
 

 

   

Hunde und Postboten: Freunde fürs Leben

Der Postbote nähert sich dem Haus und wird vom Hund laut bellend und knurrend empfangen. Schnell wirft der Briefträger die Post in den Kasten und geht wieder – 1:0 für den Hund, er hat Haus und Grundstück erfolgreich verteidigt. Doch das Bellen bedeutet Stress für Herrchen, Frauchen und den Mann oder die Frau von der Post sowieso. Der tägliche Machtkampf zwischen Hund und Briefträger muss nicht sein – mit ein paar einfachen Tricks werden die zwei Kontrahenten zu Freunden fürs Leben.
Hunde verteidigen ihr Revier und beschützen ihre Familie. Das äußern sie zum Beispiel, indem sie Fremde auf dem Grundstück anbellen. Gerade beim Briefträger haben sie damit überragenden Erfolg: Er geht, wenn der Hund bellt, schnell und wortlos, und das jedes Mal. Dass genau das sein Job ist, weiß der Hund ja nicht und wertet den Weggang als Erfolg seines Bellens. Das Ergebnis: Kommt der Briefträger am nächsten Tag wieder, beginnt das Spiel von vorne.
Da hilft es, wenn man den Hund schon als Welpen mit dem Briefträger vertraut macht. Ist der Hund neu in der Familie, sollte man bei der nächsten Zustellung beide miteinander bekanntmachen. „Der Hund lernt den Postboten als Freund kennen und nicht als Eindringling“, sagt Hundeexpertin Martina Schubert aus Bremen. Dabei hilft es auch, wenn der Postbote dem Hund ein Leckerli gibt. „So verknüpft ihn der Hund mit etwas Positivem“, so die Hundetrainerin.
Wenn es keinen Briefkasten gibt, sondern der Postbote die Briefe durch den Türschlitz in den Hausflur wirft, sollte der Hund seinen Schlaf- und Fressplatz in einem anderen Raum haben. So kommt der Briefträger an der Tür erst gar nicht in die Nähe des Platzes, den der Hund mit besonderem Engagement verteidigt.

Quelle: IVH


Rekorde aus der Hundewelt

Methusalem
Der älteste Hund der Welt wurde 29 Jahre und fünf Monate alt. Bluey, ein Australischer Cattledog, wurde 1910 geboren, trieb über 20 Jahre lang Vieh und starb 1939.

Herkules
Der stärkste Hund der Welt war Lobo, ein Alaskan Malamute. In den frühen 70er Jahren zog der Hund einen 4560 kg schweren Anhänger.

Freya, Göttin der Fruchtbarkeit
Die fruchtbarste Hündin der Welt war Lena, ein Amerikanischer Foxhound. Sie hatte den größten Wurf mit 23 Welpen im Juni 1944. Alle Welpen wurden lebend geboren und erreichten das Erwachsenenalter.

Goliath
Der größte Hund aller Zeiten erreichte eine Schulterhöhe von 1,07 Metern. Auf den Hinterbeinen stehend erreichte der Hund eine Größe von 2,08 Metern. Von der Nase bis zum Schwanz maß er knapp 2,50 Meter. Dieser Hund war eine Dänische Dogge aus England. Sie lebte von 1975 bis 1984.

Die schwerste Zuchtrasse
unter den Haushunden (Canis lupus familiaris) sind der Bernhardiner und der Altenglische Mastiff (Bullenbeissler). Ausgewachsene männliche Exemplare beider Rassen wiegen in der Regel zwischen 77 und 91 kg.

Der schwerste (und der längste) Hund,
von dem man je gehört hat, ist der Mastiff Aicama Zorba La-Susa, der am 26. September 1981 geworfen wurde und Chris Eraclides aus London gehört. Im November 1989 brachte dieses Superschwergewicht 155,58 kg auf die Waage. Schulterhöhe: 94 cm.

Gewichtigster Bernhardiner
ist Benediktiner vom Schwarzwaldhof, der Thomas und Anne Irwin aus Grand Rapids (USA) gehört. Das Prachtexemplar wurde 1982 geworfen und brachte am 20. März 1987 bei einer Schulterhöhe von 99 cm stolze 140,6 kg auf die Waage.

Die größten Hunderassen
sind die Deutsche Dogge und der Irische Wolfshund, die eine Schulterhöhe bis zu 99 cm und gelegentlich mehr erreichen. Zum Beispiel war Shamgret Danzas, eine Deutsche Dogge, die dem Ehepaar Comley aus Milton Keynes, Bucks (GB), gehörte, 105,4 cm groß (mit gesträubten Haaren 106,6 cm) und wog 108 kg. Shamgret Danzas starb am 16. Oktober 1984 im Alter von 9 Jahren. Der Irische Wolfshund Broadbridge Michael (1920-29), der auf das Wort von Mary Beynon aus Sutton-at-Hone in Kent (GB) hörte, hatte mit 2 Jahren eine Schulterhöhe von 100,3 cm.

Die kleinsten Hunderassen
sind der Yorkshire-Terrier, der Chihuahua und der Zwergpudel. Es gibt Miniaturzüchtungen, bei denen ausgewachsene Tiere weniger als 453 g wiegen. Der kleinste ausgewachsene Hund war ein Yorkshire-Terrier von der Größe einer Zigarettenschachtel, der Althur F. Marples aus Blackburn (GB) gehörte, einem ehemaligen Redakteur der Zeitschrift Unsere Hunde. Dieser Winzling, der l945 im Alter von knapp 2 Jahren starb, hatte eine Schulterhöhe von 6,3 cm, maß von der Nasenspitze bis zum Schwanz 9,5 cm und wog ganze 113 g!

Die seltenste Hunderasse
ist der haarlose amerikanische Terrier. Bei der letzten Zählung am 18. März 1988 gab es nur 70 Exemplare davon. 68 sind im Besitz von Willie und Edwin Scott aus Trout, Louisiana (USA).

Der wertvollste Hund,
zumindest für seine Besitzerin Clarice Ashton Cross, war vermutlich der Pekinese CA. Weih ot Aldeibomne (1904 bis ca. 1914). Der amerikanische Finanzier und Industrielle J. Pierpont Morgan hatte im Jahr 1907 der Britin aus Ascot 32000 englische Pfund geboten, doch sie gab ihren Liebling nicht her. Darauf überreichte Morgan der Dame einen Scheck, auf dem der Betrag offen war - doch Clarice Ashton Cross lehnte auch diese Offerte für ihren Pekinesen ab.

Einen Weltsprung
über 5,3 m schaffte der Deutsche Schäferhund Charly (.Ajax v. Irisgarten; Wurftag 15. Mai 1978) bei Proben für die WDR-Femsehsendung »Chris Howland präsentiert Höchstleistungen aus dem Guinness Buch der Rekorde«. Der Wiener Manfred Masat konnte den Rekord seines Hundes am 24. Mai 1984 notieren. Im Weitsprung hält den Rekord ein Windhund namens Bang, der 1849 in Brecon Lodge (GB) bei der Verfolgung eines Hasen eine 9,14m breite Schlucht übersprang.

Der »Hochsprang«-Rekord
über ein glattes Holzhindernis (ohne Leisten oder andere Hilfsmittel) steht bei 3,58 m. Das Sprung- und Kletterkunststück gelang einem Deutschen Schäferhund namens Volse im November 1989 bei einer Dressurschau im französischen Avignon. Der Schäferhund gehört Philippe Clement aus Aix-en-Provence Ein anderer Deutscher Schäferhund, der dreijährige Duke, schaffte am 11. November 1986 in der BBC-Fernsehsendung Rekordbrecher sogar 3,58 m, doch das Hindernis war mit Leisten verstärkt. Dukes Trainer ist Graham Urry, ein Flugkapitän der britischen Luftwaffe.

Die größte Hundeschau der Welt
ist die jährlich wiederkehrende britische Crufts Show. Beim 100. Wettbewerb, der vom 9. bis 12. Januar 1991 in Birmingham stattfand, wurden 22993 Teilnehmer gezählt.

Meistprämierte Hunde:
Die Scotchtemerhündin Ch. Braebum's Close Encounter, die am 22. Oktober 1978 geworfen worden ist und Sonnie Novick aus Plantation Acres in Florida (USA) gehört, heimste auf Zuchtschauen bis 10. März 1985 die stattliche Zahl von insgesamt 203 Preisen ein. Auf 281 Auszeichnungen bei nationalen und internationalen Zuchtschauen kam die Riesenschnauzerhündin Ailin von der Hohen Ward (Wurfjahr 1976) von 1979 bis 85. Stolzer Hundehalter ist Heinz Blumenröther aus Dortmund (Nordrhein-Westfalen).

Auf 175 Fährtenhundprüfungen
brachte es die gelbe Boxerhündin Rasty von Schloß Brüh] (Wurfjahr 1982) von 1983 bis 91. Besitzer und Hundeführer sind Beate und Werner Speisberg in Lüdenscheid (Nordrhein-Westfalen). Auf 180 Leistungsveranstaltungen brachte es in zwölf Jahren von 1978 bis 90 die Terrier-Misch-lingshündin Belü (Wurfjahr 1976). Stolzer Hundehalter der aus dem Tierheim geholten Kleinhündin ist Bertram Stanzi aus Linz/a. D. (Österreich).

Quelle: www.bellos-welcome.de